Während der Corona-Pandemie und bei geschlossenen Fitnesstudios kommt der neue Parcours mit Calisthenics- und Playfit-Geräten gerade richtig, um etwas für die Fitness zu tun. Integriert in die Anlage an der Grezzostraße mit Spielplatz und Bolzplatz eine gut gewählte Stelle. Bis zur Umsetzung war es ein langer Weg. Im Rahmen einer Spielplatzrallye des CDU-Ortsverbands 2011 wurde die Idee geboren. Daraufhin hatte die CDU-Fraktion im Ortschaftsrat eine Antrag gestellt in Grötzingen einen geeigneten Standort zu suchen, um einen Fitnessparcours für Erwachsene einzurichten. Zusammen mit der Ortsverwaltung ging es dann zunächst auf Tour im Stadtgebiet bereits vorhandene Einrichtungen zu besichtigen. Nach einer längeren Pause wurde der Antrag 2015 modifiziert erneut gestellt. Dem folgten ein öffentlicher Impulsvortrag zum Schwerpunkt Walking-Parcours und dann ein Arbeitskreis, bei dem alle Vor- und Nachteile von möglichen Standorten mit den Fachämtern und interessierten Bürgern beraten wurden. Schließlich wurden auch Jugendliche des Grötzinger Kinder- und Jugendhauses angehört. Im Rahmen der turnusmäßigen Sanierung des Bolz- und Spielplatzes ging der Wunsch nach einem Fitnessparcours auch für Erwachsene nun endlich in Erfüllung.

 

Nach der Badesaison 2019 kamen unserer Fraktion Bedenken, ob die Rettung von Badegästen am Baggersee immer gewährleistet ist und inwieweit eine Verbesserung möglich wäre. Da die DLRG nur zeitlich beschränkt an den Wochenenden Dienst leistet, erschienen uns weitere Einrichtungen wie Rettungsringe und eine Notrufsäule sinnvoll. Einen entsprechenden Antrag brachten wir dann in den Ortschaftsrat und zur Vorberatung in den AK Baggersee ein, wo er auch vom DLRG befürwortet wurde. Wir freuen uns nun, dass die Notrufsäule am Baggersee vor Beginn der Badesaison installiert werden konnte.
Ein Auge haben wir auch immer wieder auf den Friedhof. So fiel uns der Zustand des Tores am Seiteneingang auf. Zum einen lässt es sich nicht schließen, zum anderen ist es durch das Ansetzen von Rost nicht mehr ansehnlich. Im Hinblick auf die Kosten und Anbetracht des neuen DHH 2021/2022 stellten wir deshalb einen Antrag. Leider wurde ein selbstöffnendes Tor, das auch behindertengerecht wäre, von der Verwaltung aus Kostengründen abgelehnt. Reparatur und Anstrich wurden aber inzwischen aus laufenden Mitteln bewilligt und veranlasst.
Am Herzen liegt uns die derzeitige Sanierung der Schlossschule, vor allem die Einbeziehung des Ortschaftsrats bei der Farbgestaltung der Innenräume. Auf unseren Antrag hin wurde dem Ortschaftsrat ein Vororttermin mit dem Amt für Hochbau - und Gebäudewirtschaft angekündigt, der nun im Frühjahr stattfinden soll.
Was lange währt, hat nun einen guten Anfang genommen. Bereits im Dezember 2014 hat unsere Fraktion den Zustand des Pfinzwehrs im Feindhag angesprochen und unter anderem Renaturierungsmaßnahmen und Zugänge zur Pfinz für die Bevölkerung gefordert. Das Ergebnis kann sich nun sehen lassen, das Regierungspräsidium hat seine Aufgabe gut gelöst. Für den nächsten Schritt Mühlgraben sind nun weitere Ämter wie das Gartenbauamt gefragt, aber die Bürger können sich schon jetzt über einen attraktiven Platz freuen.

Fischtreppe an der Pfinz Grötzingen

Die Sitzungen sind jeweils mittwochs um 19 Uhr im Bürgersaal in der Begegnungsstätte, und zwar am

  • 22.01.2020
  • 19.02.2020
  • 01.04.2020
  • 06.05.2020
  • 24.06.2020
  • 15.07.2020
  • 23.09.2020
  • 21.10.2020
  • 11.11.2020
  • 09.12.2020

Die Tagesordnung hängt im Rathaus aus und wird unter der www.karlsruhe.de und in den amtlichen Mitteilungsblättern veröffentlicht.

Schulkindbetreuung in Grötzingen

Nicht nur in der Kita, sondern auch in der Grundschulzeit hat das Thema der Betreuung von Kindern eine große Bedeutung für die Grötzinger Eltern. Die aktuelle Diskussion zur Einführung einer Ganztagsschule als Bildungsangebot hat nun Befürchtungen zur Folge, dass ein von vielen Eltern gewünschtes bedarfsgerechtes Betreuungsangebot in Grötzingen darunter leider könnte.

Viele Eltern wünschen sich außer dem Bildungsangebot der Schule auch ein flexibles Betreuungsangebot, das über die Schulzeiten hinausgeht und bisher vom Hort oder der Ergänzenden Betreuung abgedeckt wurde.

Da der Hort gegenwärtig in einem Container mit endlicher Laufzeit untergebracht ist und räumliche Alternativen bisher nicht gefunden werden konnten, besteht bei den Eltern die Sorge, dass ein flexibles Angebot außerhalb der gegenwärtig diskutierten Ganztagsschule in Grötzingen nicht länger gewährleistet ist. Auch ohne dass bisher eine verbindliche Planung oder ein Konzept vorliegt, wann und ob es ein Ganztagsangebot durch die Schule geben wird, scheint das bisherige Angebot des Hortes ersatzlos zu entfallen.

Diese Sorgen der Eltern sollten die zuständigen Fachbehörden sehr ernst nehmen.

Dazu hat die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, der am 13.11.2019 im Ortschaftsrat behandelt wird.

Hier der Antrag als PDF

Die Amtszeit des Ortsvorstehers*in endet auch mit der Amtszeit des gewählten Ortschaftsrats. Der neue Ortschaftsrat hat das Recht dem Gemeinderat einen Ortsvorsteher*in vorzuschlagen.

Die Wahl des Ortsvorstehers*in hat nach dem Eingemeindungsvertrag zwischen dem Gemeinderat bzw. der Stadtverwaltung und dem Ortschaftsrat einvernehmlich zu erfolgen.

Die CDU-Ortschaftsräte empfehlen dem 2019 neu gewählten Ortschaftsrat

  • die Ausschreibung der Stelle des Ortsvorstehers*in in der konstituierenden Sitzung öffentlich zu beschließen,
  • ein geordnetes Bewerbungsverfahren durchzuführen mit dem Ziel der Bestenauslese,
  • die Wahl des Ortsvorstehers*in in der Septembersitzung vorzunehmen.

Die Ortschaftsratsfraktion der CDU ließ sich kompetent über die aktuellen Arbeiten auf dem Grötzinger Schulgelände informieren: Robert Oettinger, Geschäftsführer des mit dem fachgerechten Abbruch beauftragten Unternehmens, führte die Ortschaftsräte über die Baustelle und stand für alle Fragen zur Verfügung. Er erläuterte die notwendigen Schritte für professionelle Trennung der verschiedenen Baustoffe, die jeweils unterschiedlicher Wiederverwertung zugeführt werden. Nur sogenannte Gefahrstoffe wie künstliche Mineralfasern werden nicht verwertet, sondern entsorgt, alles andere wird recycelt und für bestimmte Anwendungen eingesetzt. Auch eine besondere Untersuchung des Baugrunds war notwendig, weil bei alten Foto-Aufnahmen, die Oettinger sich beschafft hat, auf dem Gelände gleich hinter dem Heinrich Dietrich-Bau als ehemaliger Bombenkrater noch auf Reste möglicher Kampfmittel gefahndet werden muss. Es muss erst noch sondiert werden, um von einer Kampfmittelfreiheit auszugehen.

Ortschaftsräte Siegele, Haschka, Orthey, Pepper und Jäger mit Geschäftsführer Oettinge

Bürgerinfo zum CDU Antrag: „Keine dauerhafte Sperrung der Kirchstraße“

Leider wurde unser Antrag am 22.4.2015 von einer rot-grünen Mehrheit von der Tagesordnung abgesetzt

Eine dauerhafte Sperrung halten wir aus folgenden Gründen nicht für sinnvoll.

  • Die Sperrung der letzten Monate wurde nur im Rahmen der Tunnelsanierung zur Vermeidung des „Schleichverkehrs“ als vorübergehende Maßnahme durchgeführt.
  • Wir halten eine weitere Sperrung der Kirchstraße bzw. Staigstraßen-Unterführung nicht für verhältnismäßig.
  • Die Entscheidung wurde über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen.
  • Anliegende Institutionen und viele betroffene Bürger haben sich seit dem 25.2.2015 gegen die Sperrung ausgesprochen.
  • Sollte die Schule die Kirchstraße als Pausenhof ausdrücklich wünschen, halten wir eine kurzzeitige Sperrung während der Pausen für ausreichend.
  • Wir lehnen eine „vorsorgliche“ Sperrung wegen einer möglichen Nutzung, die nicht spruchreif ist, ab.

Unsere Stellungnahme zur Rechtsverordnung Baggersee

Am 25.3.2015 wurde dem Ortschaftsrat der Entwurf einer Rechtsverordnung zur Nutzung des Grötzinger Baggersees vorgelegt. Folgende Stellungnahme hat die CDU-Fraktion abgegeben:

Die Rechstverordnung entstand unter der Beteiligung von 19 Ämtern und Interessengruppen, der Ortsverwaltung und dem Ortschaftsrat und ist ein dementsprechend differenziertes Gebilde. Es war ein langer Prozess, um möglichst vielen gerecht zu werden, den wir nun nicht länger aufhalten wollen. Wir begrüßen das lokale Angebot zum Baden. Um Rummel an diesem doch relativ kleinen See zu verhindern, ist es ein begrenztes Angebot und deshalb konnten nicht alle geäußerten Wünsche berücksichtigt werden. Dafür bitten wir um Verständnis. Die vorgeschlagene Zonierung halten wir für richtig, um einer nicht gewünschten, intensiven Nutzung des Sees entgegen zu wirken.

Wir sehen in der Rechtsverordnung auch unsere Ziele erfüllt, diese sind:

  • eine naturverträgliche und zurückhaltende Nutzung des Sees
  • Berücksichtigung der bisherigen Vertragspartner
  • legalisiertes Baden
  • ein tragfähiger Mittelweg
  • Handhabung bzgl. Zuwiderhandlung

Deshalb haben wir der RVO zugestimmt und wünschen uns eine zeitgerechte Einrichtung der Badestelle.