Das Teilstück des Ringelberghohlwegs vom Vogelsang bis Fikentscherstraße soll laut amtlicher Bekanntmachung vom 10.7.2020 „eingezogen“ werden und ist somit kein öffentlicher Weg mehr.

Dagegen wollen wir Widerspruch einlegen: dieses Kleinod von Hohlweg muss dringend instandgesetzt werden. Dafür müssen die Mittel bereitgestellt werden. Eine Schließung ist nicht der richtige Weg.

  • Durch die Einziehung wird eine wichtige Verbindung von Grötzingen zum Rittnert aufgegeben.
  • das Vorgehen des zuständigen Amtes ist unangemessen; wir sehen in der Einziehung ohne Anhörung des Ortschaftsrates einen Verstoß gegen den Eingemeindungsvertrag
  • für die Bewohner und Bürger von Grötzingen ist die Schließung der Verlust eines Stücks Lebensqualität; er wird auch von vielen Naturliebhabern genutzt, u.a. ist er Teil eines Rundwanderweges.
  • Die Einzigartigkeit dieses Hohlweges kann durch eine schonende Nutzung weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Der Ringelberghohlweg ist durch jahrhundertelangen Gebrauch entstanden und typisch für die Kulturlandschaft um Grötzingen und kulturelles Erbe. Deshalb müssen statt einer Einziehung die notwendigen Sicherungsmaßnahmen von den zuständigen Fachbehörden zeitnah eingeleitet und die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Ein Widerspruch gegen die Einziehung ist auf Initiative der CDU bereits von mehreren Fraktionen des Ortschaftsrates eingeleitet worden.

Wer möchte dieses Anliegen unterstützen?
Wir sammeln Unterschriften bei unserem Infostand am kommenden Samstag, 01.08. 2020 von 10 bis 15 Uhr vor dem EDEKA in der Eisenbahnstraße, Grötzingen. Aufgrund der Aktion konnten 270 Widersprüche eingereicht werden.

Offener Brief der CDU-Gemeinderatsfraktion und CDU-Ortschaftsratsfraktion an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

Ringelberghohlweg

 

Amtliche Bekanntmachung im Grötzingen Aktuell am 10.7.2020

Amtliche Bekanntmachung 10.7.2020